Frieden! Die Erde hat den Krieg satt!

zunächst hier ein Link zur besseren Übersicht, was wo auf unseren Seiten zu finden ist

MAHNWACHE jeden Donnerstag 17-18 Uhr Friedberg, Elvis-Presley-Platz.  

GESPRÄCHSABEND In loser Reihe bieten wir Gesprächsabende zu aktuellen Themen an. Diese Reihe beginnt mit dem Thema "Wille zum Krieg"(siehe unten) am 15. Februar  um 19.00 Uhr. Ort: Roter Laden, Usagasse 26, Friedberg

TREFFEN / STAMMTISCH - erster Mittwoch im Monat - das nächste Treffen ist am 6. März  um 20 Uhr! bei Nounou / Bistro Pastis, Haagstraße 41 / Eingang Hanauer Straße.  

FRIEDENSLIEDER SINGEN Neues dazu in Kürze

Die HANAUER FRIEDENSPLATTFORM  stellt auf ihrer Webseite regelmäßig aktuelle Texte und Videos zu Krieg und Militarisierung vor: https://friedensplattform.de/aktuelles

--- aktuelle Hinweise (1.2.2024)

NEU! (15.2.2024) WILLE ZUM KRIEG - Gesprächsabend am 21. Februar um 19.30 Uhr im Roten Laden, Usagasse 26, Friedberg. Im März wird der aus Friedberg (oder war es doch Bad Nauheim?) stammende Publizist Herfried Münkler bei „Friedberg lässt lesen“ zu Gast sein. Sein Name wird immer wieder in der Presse zitiert, wenn davon gesprochen wird, dass es falsch war, in den Beziehungen zu anderen Ländern auf Diplomatie und Handel zu setzen. Er beteiligt sich auch an den Überlegungen, dass Deutschland oder zumindest Europa sich Atomwaffen zulegen müsse, der eigenen Sicherheit wegen.
Herr Münkler ist nicht der einzige, der im Nachhinein die Entspannungspolitik als den falschen Weg ansieht. Es gibt Stimmen, die allen Ernstes davon reden, dass ohne einen großen Krieg zwischen Nato und Russland, sowie der USA mit ihren Verbündeten gegen China, kein neues Gleichgewicht in der Welt entstehen kann.
Diese Ideen werden in den Sicherheits- und Außenpolitik in Berlin leider sehr ernst genommen.
Wir halten sie für brandgefährlich.
Deshalb laden wir für kommenden Mittwoch in den Roten Laden ein, um nach einem kurzen Einleitungsreferat diese Entwicklung gemeinsam zu besprechen.
Wer mitdiskutieren will ist herzlich willkommen.

NEU! (15.2.2024) Friedensfähig! 2. Teil Die Menschen im Land sollen "kriegstüchtig" werden, sollen Opfer bringen, sollen verzichten auf das, was "nicht mehr bezahlbar" ist. Nach und nach wird deutlich, wie viele Lebensbereiche und wie viele Menschen das Sparen zugunsten der Militarisierung betrifft. Im neuen Flugblatt fragen wir: Ist das denn überhaupt nötig? zum Flugblatt

(1.2.2024) "We shall overcome" klang es immer wieder bei den Zusammenkünften und Demonstrationen der Friedensbewegung in den 1980er Jahren. Das Engagement so vieler Menschen hat mit dazu geführt, dass zumindest 30 Jahre lang Verträge zur Begrenzung der zerstörerischsten Waffensysteme bestanden. Und weil wir viel Kraft brauchen, um den erneuten Rüstungswettlauf zu stoppen, kramen wir die alten mutmachenden Lieder und Gedichte wieder hervor und ergänzen sie durch neue.   weiter


(28.12.2023) Friedensfähig werden! Als die Menschen in Deutschland im Herbst 2021 den Regierungswechsel herbeiwählten, hatte die Bundeswehr gerade fluchtartig Afghanistan verlassen. 20 Jahre lang hatten die Armeen der "westlichen Wertegemeinschaft" dort "demokratische Verhältnisse" schaffen wollen. Sie hinterließen ein zutiefst zerstörtes Land und Verhältnisse, in denen drei Viertel der Bevölkerung nicht genug zum Leben haben.  So sehen in aller Regel die Resultate der angestrebten militärischen "Lösungen" aus. Auch die Ukraine und der Gazastreifen sind keine Ausnahmen. Wenn es um Interessen und Ziele von Staaten geht, werden die Interessen der Menschen im Land zur Seite gewischt. So auch in Deutschland. Statt konsequenter Stärkung der sozialen und Gesundheitssysteme, was so dringend nötig wäre, statt ausreichend Mittel für die Sanierung und den Ausbau von Infrastruktur, damit einem nicht im Unterricht an Schule oder Uni die Decke auf den Kopf fällt, statt Schutz der Artenvielfalt, statt Klimaschutzmaßnahmen, statt alledem und noch viel mehr läuft die Berliner Republik den Rattenfängern von Militär und Rüstungsindustrie hinterher. Als hätten sie aus zwei Weltkriegen nichts gelernt.

Die Waffen nieder! Für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit! Kriege sind ein großes Verbrechen an Menschen und Umwelt. Aufrüstung ist keine Lösung. Noch mehr Waffen verschärfen die Konflikte und sind Öl ins Feuer der bewaffneten Auseinandersetzungen. Auch wenn sie nicht eingesetzt werden, fehlen enorme Mengen an Geld, Arbeitskraft, Forschung und Ressourcen beim Klima- und Umweltschutz, bei Bildung und Kultur, bei der Gesundheitsversorgung usw. Aufrüstung tötet auch ohne Krieg. 

Was wir aus der Politik seit geraumer Zeit hören ist die Forderung nach mehr und mehr Geld für die Rüstung, für den Ausbau der Bundeswehr zur zweitgrößten Nato-Streitkraft. Und die Menschen im Land sollen "kriegstüchtig" werden, sollen Opfer bringen, sollen verzichten auf das, was "nicht mehr bezahlbar" ist. In den Schulen soll gelernt werden, dass wir in unserem Land dann sicher sind, wenn wir bereit sind, Tod und Verderben über Menschen in anderen Ländern zu bringen. An den Universitäten und Forschungseinrichtungen soll alles dafür getan werden, dass "unser" Militär einen technologischen Vorsprung vor dem des "Gegners" erreicht. Damit das möglich wird, haben z.B. CDU und SPD in ihren Koalitionsvertrag in Hessen reingeschrieben, man wolle die Zivilklauseln an verschiedenen Unis - die Selbstverpflichtung, keine militärische Forschung zuzulassen - abschaffen.

"Kriegstüchtig werden" bedeutet auch, dass die Bundeswehr junge Menschen braucht, die körperlich fit und auch zur Fachausbildung fähig sind. Denn wenn, wie im aktuellen Krieg im Gazastreifen, das Militär "Big Data" und "Künstliche Intelligenz" KI benutzt, um die Zahl gezielter Angriffe zu verhundertfachen, dann geht das nicht ohne Fachleute an den verwendeten Systemen. Es gibt aber viel weniger Bewerber, die sich freiwillig melden, als die Bundeswehr braucht. Daran hat auch die permanente Werbung auf Jobmessen, in sozialen Medien und dem öffentlichen Raum nichts geändert. 

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, werden Forderungen nach der Rückkehr zur Wehrpflicht laut, oder nach einer anderen Art von Prüfung ganzer Jahrgänge (Jungs und Mädels) auf ihre Eignung für den Bedarf des Militärs. 

Ich denk', ich schreib' euch besser schon beizeiten
Und sag' euch heute schon endgültig ab
Ihr braucht nicht lange Listen auszubreiten
Um zu sehen, dass ich auch zwei Söhne hab'!
Ich lieb' die beiden, das will ich euch sagen
Mehr als mein Leben, als mein Augenlicht
Und die, die werden keine Waffen tragen!
Nein, meine Söhne geb' ich nicht
Nein, meine Söhne geb' ich nicht! - hat der Liedermacher Reinhard Mey 1986 getextet und gesungen. Das ist doch heute so aktuell wie lange nicht.

Auch 2024 gilt für uns: Nein, meine Kinder geb' ich nicht! 

Es ist an der Zeit - singt Hannes Wader  

Für den Frieden zu kämpfen und wachsam zu sein,
Fällt die Menschheit noch einmal auf Lügen herein.
Dann kann es geschehen dass bald niemand mehr lebt,
Niemand der die Milliarden von Toten begräbt.
Doch längst finden sich mehr und mehr Menschen bereit,
Diesen Krieg zu verhindern, es ist an der Zeit.

Wir wünschen euch einen guten Start ins Neue Jahr! Habt den Mut, euch für Frieden und Abrüstung einzusetzen!

Reinhard Mey - Nein, meine Söhne geb' ich nicht

Reinhard Mey - Sei wachsam

Hannes Wader - Es ist an der Zeit

Unterschriftensammlung: Offener Brief zum Schutz der Zivilklausel an hessischen Universitäten

Unterschriftensammlung: Gegen die atomare Bedrohung


(11.12.2023) Hier geht es zum Rückblick auf den Friedensratschlag.

(1.12.2023) 30. bundesweiter Friedensratschlag am 9. und 10. Dezember 2023 in Kassel. Aus dem Rundbrief der Veranstalter: Mit dem 30. bundesweiten Friedensratschlag in Kassel wird zwei Wochen nach der erfolg­reichen bundesweiten Friedensdemonstration in Berlin die aktuelle Lage und die Aufgaben der Friedensbewegung diskutiert. „Für Frieden, Abrüstung und internationale Solidarität - Widerstand gegen Militarismus und Krieg organisieren“ ist das Motto des diesjährigen Friedensratschlages, bei dem die gesamte Breite der Friedensbewegung vertreten sein wird. Der Rundbrief kann HIER heruntergeladen werden. Zum Programm, zur Anmeldung usw geht es HIER lang.


(1.12.2023) Nach der bundesweiten Demonstration in Berlin schrieb Peter Wahl, einer der Initiatoren: "Liebe Leute,
die Demonstration und Kundgebung gestern in Berlin unter dem Motto
Nein zu Kriegen – Rüstungswahnsinn stoppen – Zukunft friedlich und gerecht gestalten war mit über 20.000 Teilnehmern ein großer Erfolg.
Als jemand der einige Großdemos in Leitungsfunktionen auf dem Buckel hat, weiss ich wovon ich rede, wenn ich die Zahlen der Polizei als reinen Polit-Fake bezeichne. In der Demoleitung gab es sogar Gemurre, weil wir nicht auf das übliche Ritual eingestiegen sind, deutlich höhere Angaben zu machen. Wir haben uns aber bewusst entschlossen, bei der realistischen Zahl zu bleiben.
Der Erfolg der Mobilisierung ist umso bemerkenswerte
r, als Friedensbewegung in diesen Zeiten nicht gerade unter günstigen Bedingungen agieren muss. (...) Neben dem zahlenmäßigen Erfolg ist auch die politische Zusammensetzung der Demo interessant. Es dominierten die blauen Fahnen mit Friedenstauben und die Pace-Regenbogenfahnen, wie sie in lokalen Initiativen verbreitet sind, Das verweist auf eine Verankerung an der Basis. Außerdem gäbe es viel Fahnen und Transparente von ver.di, GEW und traditioneller Friedensorganisationen wie DfG/VK, VVN, DKP u.ä. Vereinzelt waren auch ein paar Jusos dabei. Da anders als noch bei der Anti-Raketenbewegung der 1980er Jahre heute keine gut geölten Organisationsapparate zur Verfügung stehen und auch der Initiatorenkreis nur ein Zusammenschluss von Einzelpersonen ist, kann die Bedeutung der lokalen Basis garnicht hoch genug geschätzt werden.
Der Erfolg des 25.11. ist natürlich kein Grund, übermütig zu werden. Noch sind Einfluss und politische Breite der Bewegung zu gering. Und das in einer historischen Situation, die ebenso gefährlich wie komplex ist. Eine der Problemlage angemessenen Strategie stellt enorme Anforderungen, auf die es auch neue Antworten zu entwickeln gilt."


Am 25.11. bundesweite Demo in Berlin - Nein zu Kriegen – Rüstungswahnsinn stoppen – Zukunft friedlich und gerecht gestalten. Zahlreiche Organisationen rufen zu dieser Demo auf. Den Aufruf der Organisatoren und weitere Aufrufe von Unterstützern finden sich auf der Webseite www.nie-wieder-krieg.org Dort sind auch Mitfahrgelegenheiten veröffentlicht. Wer als Person oder Organisation die Demonstration unterstützen will, kann sich auf der Webseite eintragen. (zur Webseite) In unserer Region gibt es bisher Mitfahrmöglichkeiten über die Friedens- und Zukunftswerkstatt Frankfurt, über den Bezirk Frankfurt von Verdi, über die IG Metall Hanau.  ALLE AUF NACH BERLIN!

(25.10.2023) Atomwaffenverbot. Die Veranstaltung am 20.10. mit Marian Losse von der Internationalen Kampagne für ein Verbot von Atomwaffen ICAN hat uns etwas sehr Wichtiges klar gemacht: Jeder Einsatz einer Atomwaffe hat katastrophales humanitäres Leid für die betroffene Bevölkerung zur Folge. Es gibt keinen Schutz, es gibt keine Hilfe, es gibt keine Behandlung. Die Schäden für die Gesundheit, Gesellschaft und Umwelt sind unermesslich - und sie dauern über Jahrzehnte an. Seit Januar 2021 ist der internationale Vertrag zum Verbot von Atomwaffen in Kraft.  Viele Menschen haben Zweifel, ob das Atomwaffenverbot sich durchsetzen wird. Und andere fürchten, dass es ohne die "atomare Abschreckung" auf der Erde noch gewalttätiger zugehen wird. Doch wir müssen realistisch bleiben:  Atomwaffen sind eine nicht akzeptable Bedrohung für alle Menschen. Gerade in den aktuellen Krisen und Kriegen wird die Gefahr, dass sie eingesetzt werden, immer wahrscheinlicher. Wir wollen daher die Diskussion des Abends bei unserem nächsten Treffen am 1.11.  (siehe oben) fortsetzen. Auf unserer Seite zur Organisation ICAN (klick hier) haben wir einige Links platziert, die zu verschiedenen Themenschwerpunkten führen.

(18.10.2023) Connection e.V. - Internationale Arbeit für Kriegsdienstverweigerer und Deserteure veröffentlicht auf ihrer Webseite ein Statement der israelischen Friedensgruppe B'Tselem "Leid rechtfertigt kein Leid, eine Ungerechtigkeit rechtfertigt nicht die andere" (klick hier), das "Kriegstagebuch" von Mesarvot (eine Gruppe politischer Verweigerer) (klick hier) und weitere aus dem Englischen übersetzte kritischer Stimmen aus Israel Trotz alledem: Stimmen für ein Ende der Gewalt und für Verständigung in Israel und Palästina (klick hier).

(15.10.2023) Das Netzwerk Friedenskooperative und die Kooperation für den Frieden  haben auf ihren Webseiten eigene Stellungnahmen veröffentlicht und Statements anderer Gruppen aus dem Spektrum der deutschen Friedensbewegung, von israelisch-palästinensischen Friedensorganisationen und internationalen Menschenrechtsorganisationen verlinkt.  (hier zur Webseite der Friedenskooperative) (hier zur Webseite der Kooperation f.d. Frieden)

(14.10.2023) "Unsere Solidarität und Anteilnahme gilt in diesen Tagen mehr denn je der Zivilbevölkerung in Israel und Palästina, ihrem Wunsch und ihrem Recht auf ein Leben in Frieden und ohne Angst." schreibt medico international zur Situation in Israel und Palästina. (hier zum Text "Wider die Entmenschlichung") medico steht ständig in Kontakt mit seinen Partnerorganisationen vor Ort. In Israel unterstützen diese Überlebende und Evakuierte aus den betroffenen Kibbuzim mit medizinischer Hilfe. Über die Auswirkungen des Massakers und ihre Arbeit sprachen sie mit Guy Shalev von den Physicians for Human Rights – Israel. (hier zum Interview Guy Shalev "Doppelter Ausnahmezustand") Im Gazastreifen verschärft die Aufforderung zur "Evakuierung" des nördlichen Teils der Enklave die humanitäre Katastrophe, die infolge der massiven Zerstörungen und des Fehlens von Strom, Treibstoff und Wasser im Gange ist. Die dortigen Partnerorganisationen sind aufgrund der Bombardements nicht in der Lage, Interviews zu geben. medico Vertreter Chris Whitman steht mit ihnen in Kontakt und berichtet. (hier zum Interview Chris Whitman "Unter Schock und unter Bomben")

NEU! (14.10.2023) Auch in Nordsyrien wird gezielt die zivile Infrastruktur zerstört. Während der türkische Präsident Erdogan ein Ende der Angriffe auf Gaza fordert, bombardiert das türkische Militär Wasser- und Energieversorgung, Krankenhäuser und Schulen. Alle medico-Projekte in der Region sind von den Angriffen betroffen. Ihre Situation beschreibt Anita Starosta. (hier geht es zum Text "Krieg ohne Aufmerksamkeit")

(12.10.2023) Erneut eskaliert die Lage in Israel und Palästina. Geschützt durch einen massiven Raketenbeschuss haben in einem blutigen Angriff Kämpfer der Hamas und anderer palästinensischer Gruppierungen Militärposten und Siedlungen in grenznahen   in Israel überfallen und viele Menschenleben ausgelöscht.  Seither bombardiert Israel wieder massiv die Städte und Siedlungen im Gazastreifen und kündigt eine Bodenoffensive an. Eine erste Stellungnahme des Bundesausschuss Friedensratschlag findet sich hier: https://friedensratschlag.de/zum-israelisch-palaestinensischen-konflikt  Eine grobe Übersicht zur Entstehung und Entwicklung des Konfliktes findet sich auf der Webseite https://www.lpb-bw.de/nahostkonflikt . Noch einige Sätze zum Gazastreifen.  Dort leben auf einer Fläche von etwas mehr als dem Frankfurter Stadtgebiet fast 2,5 Millionen Menschen. Viele von ihnen haben sich bei früheren Kriegen in der Region dorthin gerettet. Doch nun sitzen sie hier fest. Die meisten von ihnen können seit Jahren nur noch durch die Hilfe von Verwandten im Ausland oder von Hilfsorganisationen überleben, weil alles was sie haben seit 2007 wieder und wieder zerbombt wurde. Sie haben weder die Mittel, außer Landes zu gehen, noch lässt man (Israel und Ägypten) sie raus. Was passiert nun mit ihnen?


(9.10.2023) Atomwaffen ächten! Atomkrieg verhindern! 

Was können wir bei uns gegen Atomwaffen tun?
Dazu, schreibt der Veranstalter Rosa Luxemburg Club Junges Hessen, haben wir Marian Losse von der Internationalen Kampagne für ein Atomwaffenverbot ICAN eingeladen.
ICAN erhielt 2017 den Friedensnobelpreis.
Nach einer Einführung über die Auswirkungen von Atomwaffeneinsätzen und die konkrete Gefahr eines tatsächlichen Atomkrieges werden wir diskutieren, was das für unser Leben bedeutet und wie wir dieser Gefahr politisch begegnen können.
Komm vorbei und diskutiere mit!  

Am 20. Oktober 2023, 20 Uhr - im Junity Friedberg, Burgfeldstraße 19.  In Zusammenarbeit mit der Wetterauer Aktion Frieden. 

 hier geht es zum Flugblatt


(9.10.2023) Die Ukraine Initiative „Die Waffen nieder – Nein zum Krieg“ hatte zu bundesweiten Aktionen am langen Wochenende vom 30.9. bis 3.10. aufgerufen: für  „einen sofortigen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen zur Beendigung dieses Krieges in der Ukraine“.

In Frankfurt fand am 1. Oktober im Haus Gallus die Konferenz „Frieden schaffen!“ mit hochkarätigen Gästen statt. Gastgeber Peter Brandt begrüßte u.a. Hajo Funke, Barbara Dieckmann, Günter Verheugen, Helga Schwitzer, den unkrainischen Friedensaktivisten Yurii Shelianuko und den US-ÖkonomenJeffrey Sachs. Die russische Friedensaktivistin Asya Gagieve war durch Krankheit verhindert. Michael Rudolph (DGB Hessen/Thüringen) und Rolf Mützenich (SPD) sandten Grußadressen. Der Konferenztag endete mit einer Diskussionsrunde: „Handeln für den Frieden“ – was tun, welche Strategie und welche Aktivitäten – mit Reiner Braun, Angelika Claußen, Petra Erler (online), Jürgen Peters
Die Konferenzbeiträge wurden aufgezeichnet und sind hier zu finden

Bundesweit gab es am 3. Oktober etliche Friedensdemonstrationen. An der Kundgebung in Hamburg vor dem Bahnhof Altona mit anschließender Demonstration zum Fischmarkt beteiligten sich über 700 Menschen bei strömendem Regen. In München fanden sich bei sonnigem Wetter 2.500 Menschen auf dem Marienplatz unter dem Motto »Mir reicht’s – Macht Frieden« ein und auf dem Odeonsplatz über 300 Friedensbewegte, die »es ist höchste Zeit für Friedenspolitik! Widerstand gegen Militarismus und Krieg organisieren!« forderten. Dem Aufruf der Friedensversammlung RheinRuhr zur Protestdemonstration gegen die Luftwaffen-Kommandozentrale in Kalkar/Uedem folgten über 300 Menschen. In Berlin demonstrierten mehr als 800 Menschen vom Außenministerium über das Finanzministerium zur SPD-Zentrale und verlangten Abrüstung statt weiterer Waffenlieferungen an die Ukraine. Auch in Düsseldorf wurde von über 300 Teilnehmer*innen der Kundgebung »den Frieden gewinnen, nicht den Krieg« gefordert. Weitere Veranstaltungen fanden in Saarbrücken, Schorndorf, Heidelberg und anderen Orten statt.
Einige Beiträge der Protestaktion (u.a. Sevim Dagdelen) vor der Bundeswehr- und NATO-Luftwaffenkommandozentrale Kalkar/Uedem sind hier zu finden

(11.9.2023) Der blutigee Putsch in Chile traf auch viele Menschen in Deutschland tief ins Herz. Die Kölner Agit-Prop Band Floh de Cologne produzierte daraufhin die LP Marsch der Mumien - Die Chile Kantate 1974.  Dort singen sie von der Zeit der Hoffnung und ihrem brutalen Ende, von der Beteiligung von ITT und CIA und dem Frohlocken über den Umsturz auch in deutschen Konzernzentralen und Medien. Anlässlich des 50. Jahrestages wurde die LP mit Orginalbildern zu einem Video, das seit 11.9.2023 auf Youtube zu sehen ist. Klicke hier

(10.9.2023) Veranstaltung  Erinnern heißt verändern  - 11. September 1973: Militärputsch in Chile.  Die Jahre der Allende Regierung brachten vielen Menschen in Chile die Aussicht auf eine bessere Zukunft.  Die Hoffnung und die Demokratie des Volkes wurden in Blut ertränkt. Für immer?  César Saadreva berichtet als Zeitzeuge.  Rückblicke, Ausblicke und Bilder -  27. September ab 19 Uhr im Roten Laden, Usagasse 26, Friedberg    - zum Flugblatt

(24.8.2023)  Antikriegstag 1. September 2023  Am 1. September 1939 erklärte Deutschland Polen den Krieg. Das war der Beginn des Zweiten Weltkrieges, mit Kämpfen in Europa, Afrika und Asien. Über 60 Millionen Menschen verloren in den folgenden sechs Jahre ihr Leben durch das Kriegsgeschehen, durch fürchterliche Massaker und Hungersnöte. Selbst ein so fernes Land wie China hatte 20 Millionen Tote zu beklagen. 

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde in Deutschland der 1. September als Antikriegstag begangen. Friedensgruppen und Gewerkschaften organisieren Kundgebungen und andere Gedenkveranstaltungen und machen dabei auch auf aktuelle friedens- und gesellschaftspolitischen Probleme aufmerksam.
Im Mittelpunkt steht die Mahnung,
dass von deutschem Boden nie wieder Krieg ausgehen darf!

Beteiligen Sie sich an den regionalen Aktionen zum Antikriegstag 2023!
Friedensmahnwache der Wetterauer Aktion Frieden zum Antikriegstag, am 31. August um 17 Uhr auf dem Elvis-Presley-Platz in Friedberg.
Gespräch zum Thema: Welche Rolle spielen gewerkschaftliche Friedensinitiativen in der aktuellen Lage? 

Weitere Termine finden Sie durch Anklicken des Fotos.


(6.8.2023) Rückblick:  Die Pause vom Dauerregen der letzten Wochen kam genau richtig für unser Hiroshima Gedenken. Herzlichen Dank an alle, die dabei waren und dazu beigetragen haben, den Überlebenden atomarer Verseuchung, den „Hibakusha weltweit“ eine Stimme zu geben. WEITERLESEN

(16.7.2023) Hiroshima Gedenken - Am 6. und 9. August 1945 brachten Atombomben Tod, Elend und Vernichtung über die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki und ihre Hunderttausende Bewohner. Die Überlebenden mahnen: das darf nie wieder geschehen. Atomwaffen müssen beseitigt werden, damit unsere Kulturen und unsere Welt überleben können! Als Zeugen des Geschehens und seiner Folgen benannten sie sich mit dem japanischen Wort HIBAKUSHA. Heute sind sie in Kontakt und gemeinsam aktiv mit vielen anderen Menschen, die Zeugen sind für die Verheerungen, die mit der Atomtechnologie in die Welt gebracht wurde.  Sie alle sind HIBAKUSHA. (mit einem Klick zum Flugblatt)

 Wir laden ein zum Gedenken am 5.8.2023 nach Friedberg auf den Elvis-Presley-Platz /  Schillerlinde (Kaiserstraße) zu Musik und Gedichten von 10 bis 13 Uhr und zur Kundgebung ab 11 Uhr.


(12.7.2023) Streubomben für die ukrainische Armee - Es gibt Petitionen, die sich an Bundespräsident Steinmeier bzw. die Bundesregierung richten, diese sollen die Lieferung von Streumunition in die Ukraine verhindern. Die Initiator*innen hoffen auf Unterstützung. Petition auf Avaaz: Keine Streubomben in die Ukraine! Petition auf Change.org: Deutschland sagt NEIN! ....  Unser Flugblatt dazu hat den Titel: Wie lange soll das noch so weitergehen? Hier der Link zu unserer Flugblattseite.


(25.6.2023) Verbindendes statt Trennendes stand im Vordergrund  bei der friedenspolitischen Gewerkschaftskonferenz am 23. und 24. Juni 2023  in Hanau.  Unter dem Motto "Den Frieden gewinnen, nicht den Krieg" hatten die IG Metall Hanau-Fulda und die Rosa Luxemburg Stiftung dazu eingeladen. Es gab Vorträge und Diskussionen, Podiumsgespräche und Arbeitsgruppen. Unser Flugblatt dazu ist hier zu finden. Wer interessiert ist, kann über die Webseite https://www.igmetall-hanau-fulda.de/aktuelles mehr erfahren. Es gibt dort eine Zusammenfassung, Bilder und die Youtube Videos von den beiden Tagen.


(18.6.2023) Klicke hier zu den Fotos von der Demonstration gegen Air Defender am 17. Juni 23 in Wiesbaden. 

(13.6.2023) Die Friedensgruppen in der Rhein-Main-Region rufen auf zum Protest gegen Air Defender 23 am Samstag, den 17. Juni in Wiesbaden / Stadtteil Mainz-Kastel - Auftakt um 11 Uhr Rheinufer (Rückseite Bahnhof Mainz-Kastel) – Abschlusskundgebung um 12 Uhr Paulusplatz/ Elisabethenstraße – gegenüber dem Kasteler Standort der US Army

Mit diesem Großmanöver demonstrieren die 25 beteiligten Regierungen ihre Bereitschaft, 
sich an einem Krieg in Europa zu beteiligen, der für die ganze Welt verheerend wäre.
Wir fordern diese Regierungen auf, stattdessen intensiv und gemeinsam an diplomatischen zivilen Lösungen zu arbeiten, um statt den Krieg den Frieden zu gewinnen. Link zum Flugblatt


23.5.2023  G7 Regierungen setzten kein Zeichen für  Rüstungskontrolle und Abrüstung Im Abschlussdokument des G7 Treffens heißt es, sie (die Staats- und Regierungschefs der G7 Staa-ten) hätten „konkrete Schritte unternommen, um die Abrüstungs- und Nichtverbreitungsbemühungen zu verstärken, um das ultimative Ziel einer Welt ohne Atomwaffen mit unverminderter Sicherheit für alle zu erreichen“. Unter dem Titel „Hiroshima - Vision der G7-Staats- und Regierungschefs zur nuklearen Abrüstung“ wurde das auch ausführlich erläutert. Aber ein konkreter, glaubwürdiger Plan für nukleare Abrüstung fehlt. Lesen Sie dazu unser neues Flugblatt.

 15.5.2023 Ein Zeichen für nukleare Rüstungskontrolle und Abrüstung setzen   Offener Brief von ICAN, Mayors for Peace, IPPNW und 25 anderen Organisationen an Bundeskanzler Scholz. Sie fordern ihn auf, sich beim Gipfeltreffen der G7 Staaten in Hiroshima für eine Abschlusserklärung einzusetzen, in der konkrete Schritte zur Begrenzung und Abrüstung der Nuklearwaffenarsenale vereinbart werden. Sie fordern ihn auch auf, mit der Politik der Bundesregierung Deutschland dem Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag näher zu bringen. Wir dokumentieren den Offenen Brief in unserem Flugblatt vom Mai 2023. Klick hier.

5.5.2023 Rüstungsatlas Hessen. Im März ist die 3. erweiterte und aktualisierte Ausgabe erschienen. Der Rüstungsatlas schafft eine Übersicht, welche Standorte der Bundeswehr und der US Streitkräfte es in Hessen gibt und wofür sie zuständig sind. Zentrale Bedeutung für die USA hat Wiesbaden mit den Headquarters US Army Europe and Africa. Von dort aus werden etwa 65% der in Europa stationierten US SoldatInnen kommandiert. Dort sind aber auch eine Handvoll anderer bedeutender US Führungsstellen wie der Geheimdienst NSA und die Koordinierungsstelle für Waffenlieferungen in die Ukraine. In Stadtallendorf bei Marburg ist das Bundeswehrkommando der Division Schnelle Kräfte, dem an 26 Standorten in Deutschland und Europa Truppenteile untergeordnet sind. Der Rüstungsatlas zeigt auch eine Übersicht über größere und kleinere Firmen, die in Hessen Rüstungsgüter produzieren. Und vieles mehr. hier könnt ihr ihn herunterladen.


1.5.2023 Unser Beitrag bei der 1. Mai Kundgebung in Friedberg über die Militarisierung in Deutschland und warum Gewerkschaften etwas dagegen tun müssen. hier klicken

Maifeier des DGB in Friedberg. 1. Mai ab 13 Uhr auf dem Vorplatz der Stadtkirche. Wir sind mit einem Grußwort und einem Stand vertreten. Wir werden auch Unterschriften sammeln für den Aufruf einer Gruppe von Ver.di-Kolleg*innen: "Wer soziale Gerechtigkeit will, muss den Frieden erkämpfen" Die Unterschriftenliste könnt ihr HIER herunterladen und mit gesammelten Unterschriften an die angegebene Adresse schicken.
Hauptredner bei der Maifeier in Friedberg  ist Matthias Körner vom DGB Mittelhessen. Wir freuen uns besonders auf den Auftritt von Kai Degenhardt mit Liedern aus der Arbeiterbewegung. Die gibt es nicht mehr? oh doch! kommt und hört!

Rückblick auf die Ostermarschaktionen in Bruchköbel und Frankfurt/Main. hier klicken

Manifest der Achtzigjährigen - die Stimme der Kriegskinder zum Krieg in der Ukraine  Unsere Stimme wird in dieser Abenddämmerung unseres Lebens leiser. Das Leise-Werden gebührt uns, es gehört zu den Tugenden des Alters. Was uns nicht gebührt, ist, dass wir resigniert verstummen. Denn wir sind Euch Jüngeren schuldig, dass wir den Mund aufmachen, nicht um Euch zu beruhigen, sondern um Euch zu beunruhigen; und wir sprechen zu Euch, nicht weil wir vor Altersweisheit strotzen, sondern weil wir die Erfahrung des Krieges, die sich uns in den Bombennächten einprägte, ein Leben lang mit uns herumgetragen haben. Das Wort ‚Krieg‘ ist in aller Munde, und es ist beängstigend, wie geschmeidig es sich in das tägliche Sammelsurium der Nachrichten einfügt, als sei ‚Krieg‘ ein Gegenstand wie jeder andere.  (zur Unterschriftenseite bitte Bild rechts anklicken)


Aufruf "Frieden schaffen" - EINE FRIEDENSINITIATIVE AUS DER MITTE DER GESELLSCHAFT - Frieden schaffen: Waffenstillstand, Verhandlungen und gemeinsame Sicherheit – die Initiative fordert aus den positiven Erfahrungen der europäischen Entspannungspolitik ihre Fortsetzung, damit es schnell zu einem Ende des Krieges und zu einer neuen Friedens- und Sicherheitsarchitektur in Europa kommt. Initiatoren und Verantwortliche: Prof. Dr. Peter Brandt, Historiker; Reiner Braun, Internationales Friedensbüro; Reiner Hoffmann, ehem. DGB-Vorsitzender; Michael Müller, Bundesvorsitzender der Naturfreunde, Parl. Staatssekretär a. D.  (zur Unterschriftensseite bitte Bild links anklicken)


Weiterhin kann unterschrieben werden: Manifest für den Frieden - Petition von Sarah Wagenknecht und Alice Schwarzer. Diese Petition wird von einem breiten Unterstützerkreis getragenhttps://www.change.org/p/manifest-für-frieden 


Kontakt,  bitte schreiben Sie an: aktionfrieden.wetterau(at)t-online.de

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