Frieden! Die Erde hat den Krieg satt!

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NEU! (6.8.2023) Hibakusha weltweit! Der Schwerpunkt unseres Gedenkens lag in diesem Jahr darauf,  den Überlebenden atomarer Verseuchung, den „Hibakusha weltweit“ eine Stimme zu geben. Die Atombombenopfer Japans und die durch Atomtests, Uranabbau und Unfälle in der zivilen Atomindustrie Geschädigten haben etwas geschafft, wovon uns bekannte Politiker sehr weit entfernt sind. Sie nehmen Notiz voneinander, bleiben in Kontakt, unterstützen einander im Widerstand gegen diese Todesindustrie. Die folgenden PDF Dokumente enthalten unsere Kundgebungsbeiträge und ihre Zeugnisse über das Leben mit dem nuklearen Wahnsinn.. Weitere Zeugenberichte sind auf unserer Seite zum World Uranium Hearing. Zum Thema Hibakusha weltweit verweisen wir auch auf die interaktive Webseite von IPPNW mit 60 ausführlichen Beispielen über Schadensgebiete durch die Atomindustrie und die Folgen für ihre Bewohner. Mehr Fotos von der Veranstaltung gibt es hier.




"Der Tag, an dem Hiroshima verschwand"

(Zeitzeugendokument Shuntaro Hidas)

Das PDF "Hida Textauszug" (kann oben angeklickt werden) enthält das Kapitel seines Buches, in dem er den Morgen der Atombombenexplosion schildert und das Grauen, das ihm auf seinem Weg in das zerstörte Hiroshima begegnet.


Flugblatt 2022:

77 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki:

  Atomwaffen ächten !

1968 UN-Atomwaffensperrvertrag, initiiert von den Atommächten USA, Russland, Frankreich, Großbritannien und Volksrepublik China. Verbietet die Weiterverbreitung von Atomwaffen und verpflichtet die Unterzeichner zu einer Politik der nuklearen Abrüstung.

1980 Mayors for Peace – gegründet von den Bürgermeistern von Hiroshima und Nagasaki. Weltweit traten tausende Städte der Initiative bei. Aus der Verantwortung für die Sicherheit und das Leben ihrer Bürger*innen versuchen sie Einfluss auf die weltweite Verbreitung von Atomwaffen zu nehmen und diese zu verhindern.

2000 wurden in New York beim Mitgliedertreffen auf Druck von Nichtatomwaffenstaaten 13 Schritte zur vollständigen atomaren Abrüstung beschlossen. Die Überprüfungskonferenz 2005 scheiterte aufgrund der Blockadehaltung der USA und blieb ohne Ergebnis.

2010 beschloss der Deutsche Bundestag den Abzug der US-Atombomben aus Deutschland. Seit 1957 werden diese auf dem Boden der Bundesrepublik Deutschland gelagert und ihr Einsatz im Zuge der Nuklearen Teilhabe von Soldaten der Bundesluftwaffe regelmäßig in NATO Manövern geübt. Bisher haben die Bundesregierungen den Beschluss nicht umgesetzt.

 2017 stimmten 122 Staaten der UNO Vollversammlung für den Atomwaffenverbotsvertrag zur vollständigen Ächtung von Atomwaffen. Nach Ratifizierung durch über 50 Staaten trat er 2021 in Kraft. Im Juni 2022 fand die erste Überprüfungskonferenz in Wien statt.

 2022 nahmen Vertreter*innen der deutschen Regierung an der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffenverbotsvertrag teilt. Über einhundert  Städte, diverse Landkreise und vier Bundesländern haben sich entschlossen, den #ICANSave Städteappell zu unterstützen, der die Bundesregierung zum Beitritt auffordert.